- Abschlüsse
- Zwei Modelle: ein durchgehendes Staatsexamensstudium (an einzelnen Standorten zusätzlich mit Diplom oder M.Sc.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) plus Master of Science (M.Sc.). Danach kannst du optional die Staatsprüfung zur bzw. zum staatlich geprüften Lebensmittelchemiker:in ablegen.
- Studiendauer
- Staatsexamensstudium 9 Semester (4 Semester Grund-, 5 Semester Hauptstudium); Bachelor 6 Semester plus Master 4 Semester. Für die Staatsprüfung kommt eine etwa einjährige berufspraktische Ausbildung (Praktisches Jahr) hinzu.
- Zugang
- Viele Standorte sind zulassungsfrei (z. B. Halle, Dresden, Wuppertal, Gießen, KIT, TU Berlin, Stuttgart). Örtlich zulassungsbeschränkt sind z. B. Erlangen und Münster sowie der gemeinsame Master Hohenheim/Stuttgart (25 Plätze); in Bonn sind die Angaben widersprüchlich. Start meist nur zum Wintersemester. Ein Vorpraktikum wird in den geprüften Quellen nicht verlangt. Für den Master brauchst du in der Regel einen Bachelor in Lebensmittelchemie, teils mit Mindestnote (Würzburg 2,8) oder Eignungsverfahren (TUM, Würzburg).
- Gut zu wissen
- Die Ausbildung ist Ländersache und in Prüfungsabschnitte gegliedert: Je nach Land gelten Bachelor bzw. Master als erster bzw. zweiter Abschnitt (z. B. Würzburg, Gießen). Danach folgt eine rund einjährige berufspraktische Ausbildung an staatlichen Untersuchungsämtern mit abschließender Staatsprüfung – erst dann darfst du dich staatlich geprüfte:r Lebensmittelchemiker:in nennen. Beispiel Bayern (LGL): Start 1. Juni oder 1. Dezember, 16 Plätze je Termin, Vergabe nach Abschlussnote, Vergütung 950 € pro Monat, ab dem 7. Monat 1.260 €. Trend: Viele Standorte haben das Staatsexamen durch Bachelor/Master ersetzt (Hamburg ab WS 2016/17, Braunschweig ab WS 2020/21, TU Berlin).