- Abschlüsse
- Bachelor of Science (B.Sc.) als erster berufsqualifizierender Abschluss, danach optional ein Master of Science (M.Sc.), z. B. in Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie oder Nachhaltiger Ernährungswirtschaft. Wer an berufsbildenden Schulen unterrichten will, wählt einen lehramtsbezogenen Bachelor mit anschließendem Master of Education (z. B. Hannover).
- Studiendauer
- Bachelor meist 6 Semester (180 ECTS); einige Hochschulen planen 7 Semester mit Praxis- oder Auslandssemester (210 ECTS), z. B. Neubrandenburg, Weihenstephan-Triesdorf oder optional Niederrhein. Master meist 4 Semester. Ausbildungsintegrierte duale Varianten dauern länger (Hochschule Niederrhein: 10 Semester inklusive Berufsausbildung).
- Zugang
- Du brauchst Abitur oder – an Fachhochschulen – die Fachhochschulreife. Viele Studiengänge sind zulassungsfrei (z. B. Kiel, Gießen, Fulda, Bernburg), andere vergeben Plätze per örtlichem NC oder Auswahlverfahren (z. B. HAW Hamburg, FH Münster, Jena, Hohenheim, Bonn). Fachhochschulen verlangen oder empfehlen oft ein Vorpraktikum von 4 bis 12 Wochen bzw. eine passende Ausbildung. Gute Kenntnisse in Biologie, Chemie und Mathe helfen.
- Gut zu wissen
- Universitäten sind stärker forschungs- und naturwissenschaftlich ausgerichtet, Fachhochschulen praxisnäher mit Pflichtpraktikum oder Praxisprojekt. Ab dem 3. oder 4. Semester wählst du meist einen Schwerpunkt, etwa Ernährung und Gesundheit, Lebensmittelwirtschaft oder Nachhaltigkeit. Einige Angebote gibt es in Teilzeit oder dual mit Berufsausbildung. Für die Zertifizierung als Ernährungsberater:in in der Prävention gelten gemeinsame Kriterien der Fachverbände (u. a. DGE, VDOE).