- Abschlüsse
- Meist Bachelor of Science (B.Sc.), an Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch Bachelor of Engineering (B.Eng., z. B. HfWU Nürtingen). Danach Master of Science (M.Sc.), etwa in Stadtplanung, Raumplanung, Stadt- und Regionalplanung oder Urbanistik; dazu englischsprachige Master wie European Urban Studies oder Integrated Urban Development and Design (Bauhaus-Uni Weimar).
- Studiendauer
- Bachelor 6 bis 8 Semester (6 z. B. an TU Berlin und Uni Kassel, 7 an der HfWU, 8 an TU Dortmund und Bauhaus-Uni Weimar), Master 2 bis 4 Semester; zusammen meist 10 Semester. Für die Stadtplanerliste verlangen laut SRL drei Viertel der Kammern mindestens 8 Semester Studium (Baden-Württemberg: vier Jahre; Bayern derzeit drei Jahre). Danach folgen zwei Jahre Praxis mit begleitender Weiterbildung.
- Zugang
- Du brauchst Abitur oder Fachhochschulreife, teils geht es auch mit beruflicher Qualifikation. Viele Bachelor sind zulassungsbeschränkt, z. B. an TU Dortmund (Orts-NC, Bewerbung über hochschulstart.de), TU Berlin und Uni Kassel. Eine künstlerische Eignungsprüfung wie in der Architektur ist im Bachelor meist nicht nötig. Praktika sind teils Pflicht (TU Berlin: mindestens 240 Stunden) oder werden empfohlen (HfWU). Für Master zählen der passende Bachelor und teils ein Eignungsverfahren (z. B. TU München).
- Gut zu wissen
- Typisch ist das Projektstudium: Du bearbeitest im Team konkrete Planungsaufgaben an realen Orten und lernst Entwurf, Analyse und Kommunikation zu verbinden. Die Bezeichnung Stadtplaner:in ist geschützt und setzt den Eintrag in die Stadtplanerliste einer Architektenkammer voraus. Anerkannt werden je nach Land ein eigenständiges Stadtplanungsstudium oder z. B. Architektur mit Schwerpunkt Städtebau. Fachliche Standards für Studiengänge setzt der Akkreditierungsverbund ASAP, den die SRL mitgegründet hat.